Ankernetz-Kompass: Welche Hilfe passt zu Ihrer Situation in der Kinder- und Jugendhilfe?
Die meisten Menschen, die sich bei uns melden, wissen zu Beginn nicht genau, welche Unterstützung sie eigentlich brauchen - und das ist völlig normal. Der Ankernetz-Kompass hilft dabei, aus einem diffusen Gefühl von Überforderung eine erste, konkrete Richtung zu machen. Keine Diagnose, kein Behördendeutsch, einfach neun ehrliche Fragen.
Vor dem Start
Besteht gerade eine akute Gefahr für Leib oder Leben - zum Beispiel Gewalt, Suizidgedanken oder eine Situation, die sofortiges Handeln braucht?
Diese eine Frage stellen wir immer zuerst - noch bevor irgendetwas anderes abgefragt wird. So stellen wir sicher, dass niemand in einer echten Notlage erst einen Fragebogen ausfüllen muss, bevor Hilfe kommt.
Anonym, kostenlos, jederzeit abbrechbar. Danach folgen neun kurze Fragen zu Alter, Situation und Dringlichkeit - am Ende steht eine erste Einschätzung, keine Diagnose.
Was der Ankernetz-Kompass kann
Mehr als ein einfacher Fragebogen
Erkennt akute Gefahr sofort
Die erste Frage prüft, ob eine akute Gefahr besteht. Falls ja, führt der Ankernetz-Kompass sofort zur Notfallnummer statt zu weiteren Fragen.
Unterscheidet Beratung von Psychotherapie
Über eine gezielte Frage zur Alltagsbeeinträchtigung erkennt er, ob ein klärendes Gespräch reicht oder eine intensivere Behandlung sinnvoller ist.
Ordnet allen 9 relevanten Angeboten zu
Krisenintervention, Beratung, Frühe Hilfen, Psychotherapie, Diagnostik, therapeutisches Wohnen, Jugendhilfe, Kita-Fachberatung und Übergang Arbeit.
Zeigt, worauf jede Empfehlung beruht
Keine Black Box - zu jeder Empfehlung steht sichtbar, welche Ihrer Angaben dazu geführt haben.
Funktioniert für DE, AT und CH
Berücksichtigt auch Anfragen aus Österreich und der Schweiz und weist auf die Besonderheiten bei einer Aufnahme aus dem Ausland hin.
Auch stellvertretend nutzbar
Eltern, Angehörige und Fachkräfte können ihn für ein Kind, eine Schülerin oder eine begleitete Familie ausfüllen.
Direkt aus dem Chat mit Lena erreichbar
Der Kompass lässt sich auch mitten aus einem Gespräch mit Lena heraus starten, ohne die Seite zu verlassen.
Bleibt anonym, solange Sie das möchten
Keine Anmeldung, keine Diagnose. Erst bei einer anschließenden Kontaktaufnahme werden Angaben Teil eines echten Gesprächs.
So funktioniert's
Fragen beantworten
Neun kurze Fragen zu Alter, Situation und Alltagsbelastung. Mehrfachauswahl möglich, jederzeit zurück oder neu starten.
Empfehlung erhalten
Eine Einschätzung, welche unserer Angebote am ehesten passen könnten - mit einer kurzen Begründung, worauf sie beruht.
Direkt Kontakt aufnehmen
Ein Klick genügt, um direkt zur Platzanfrage oder zum passenden Angebot zu wechseln - oder Sie rufen einfach an.
Häufige Fragen zum Ankernetz-Kompass
Ist der Ankernetz-Kompass eine Diagnose?
Nein. Der Ankernetz-Kompass stellt keine Diagnose und ersetzt kein fachliches Erstgespräch. Er gibt eine erste, unverbindliche Orientierung, welches unserer Angebote zur beschriebenen Situation passen könnte.
Werden meine Antworten gespeichert?
Die Antworten werden vertraulich an unser Team übermittelt, damit wir bei einer anschließenden Kontaktaufnahme direkt informiert sind und nicht bei null anfangen. Ohne Kontaktaufnahme bleiben Sie für uns anonym - wir erfahren nicht, wer den Ankernetz-Kompass ausgefüllt hat.
Kann ich den Ankernetz-Kompass für jemand anderen ausfüllen?
Ja. Eltern, Angehörige und Fachkräfte füllen ihn häufig stellvertretend aus - etwa für ein Kind, eine Schülerin oder eine Familie, die sie begleiten.
Was passiert nach dem Ausfüllen?
Sie sehen sofort eine Einschätzung mit direkten Links zu den passenden Angeboten. Ob und wann Sie danach Kontakt aufnehmen, entscheiden Sie - es entsteht keine Verpflichtung.
Kostet der Ankernetz-Kompass etwas?
Nein, er ist komplett kostenlos, genau wie die Erstberatung bei Ankernetz.