Ankernetz Psychotherapie

Kinder- und Jugend­psychotherapie.
Mit Kassensitz.

Professionelle Therapie, direkt eingebunden in das Ankernetz-System. Approbierte Therapeuten, evidenzbasierte Verfahren und kurze Wege - für Kinder und Jugendliche, die therapeutische Unterstützung brauchen.

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Kassensitz

Keine Privatkosten - abgerechnet über gesetzliche Krankenversicherung

KJP

Approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

direkt

Eingebunden in das Ankernetz-Betreuungsnetz

kurz

Kurze Wartezeiten durch eigene interne Kapazitäten

Kassensitz vorhanden - keine Privatkosten für Familien

Abrechnung über alle gesetzlichen Krankenkassen.

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Warum Psychotherapie im Hilfesystem?

Therapie dort, wo Kinder leben.

Der größte Schwachpunkt im Jugendhilfesystem ist die Trennung von pädagogischer Betreuung und therapeutischer Behandlung. Kinder in Wohngruppen bekommen Therapie in externen Praxen - ohne Verbindung zum Alltag, ohne Abstimmung mit den Betreuern.

Wir schließen diese Lücke. Unsere approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sind direkt in das Ankernetz-System eingebunden. Was in der Therapiestunde bearbeitet wird, kann im Alltag aufgegriffen werden - und umgekehrt.

Das Ergebnis: Therapie, die wirkt. Nicht trotz des Systems - sondern durch es.

Approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

Kassensitz - kein Eigenanteil für Familien

Direkt vernetzt mit Wohngruppen und Bezugsbetreuern

Kurze Wartezeiten durch eigene interne Kapazitäten

Traumaspezialisierung: PTBS, komplexe Traumatisierung

Eltern- und Familientherapie als fester Bestandteil

Regelmäßige Fallbesprechungen mit dem Betreuungsteam

Kriseninterventionsgespräche ohne lange Wartezeiten

Störungsbilder

Was wir behandeln

Wir behandeln das gesamte Spektrum psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen - mit besonderer Expertise in komplexen Traumatisierungen und Bindungsstörungen.

Trauma-Folgestörungen (PTBS)

Einfache und komplexe PTBS nach Misshandlung, Missbrauch, Vernachlässigung oder anderen traumatischen Erlebnissen. Spezialisierung auf entwicklungstraumatische Störungsbilder.

Depressionen & affektive Störungen

Depressive Episoden, Dysthymie, bipolare Entwicklungen und emotionale Regulationsstörungen bei Kindern und Jugendlichen.

Angststörungen

Trennungsangst, soziale Phobie, generalisierte Angststörung, Panikstörung, spezifische Phobien und Schulangst.

ADHS & Aufmerksamkeitsstörungen

Diagnostik und Behandlung von ADHS mit und ohne Hyperaktivität. Verhaltenstherapeutische Interventionen, Elternberatung, Schulkooperation.

Verhaltensauffälligkeiten & Störungen des Sozialverhaltens

Aggressives Verhalten, Dissozialität, Oppositionelles Trotzverhalten (ODD) als Ausdruck von Belastungserleben und Regulationsproblemen.

Selbstverletzendes Verhalten

Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten, Suizidgedanken und -handlungen als Krisenzeichen - im spezialisierten therapeutischen Setting.

Bindungs- und Beziehungsstörungen

Reaktive Bindungsstörungen und andere Störungen des Bindungsverhaltens, die therapeutische Arbeit an frühen Beziehungserfahrungen erfordern.

Somatoforme & psychosomatische Störungen

Körperliche Beschwerden ohne ausreichend erklärenden Organbefund als Ausdruck psychischer Belastung - bei Kindern und Jugendlichen häufig unterschätzt.

Therapeutische Verfahren

Evidenzbasierte Methoden für wirksame Behandlung

Kassenleistung

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Evidenzbasiertes Standardverfahren. Arbeit an dysfunktionalen Denk- und Verhaltensmustern, Aufbau von Bewältigungsstrategien und Emotionsregulation.

Kassenleistung

Traumafokussierte KVT (TF-KVT)

Spezialisiertes Verfahren bei PTBS und komplexen Traumatisierungen. Stabilisierung, Traumabearbeitung und Integration in klar strukturierten Phasen.

Kassenleistung

EMDR

Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Effektives Verfahren zur Verarbeitung traumatischer Erinnerungen. Zugelassen für Erwachsene, adaptiert für Kinder und Jugendliche.

Bindungsbasierte Therapieverfahren

Therapiemethoden, die gezielt an frühen Bindungserfahrungen ansetzen - für Kinder mit Bindungsstörungen und desorganisierten Bindungsmustern.

Kassenleistung

Eltern- und Familientherapie

Einbeziehung der Familie als Ressource und Wirkfaktor. Elterngespräche, Erziehungsberatung, Kommunikationsarbeit und systemische Interventionen.

Spieltherapeutische Methoden

Für Kinder, die noch nicht verbal kommunizieren können. Symbolspiel, Sandspiel, kreative Medien als therapeutischer Zugang.

Kassenleistung

DBT-A (Dialektisch-Behaviorale Therapie)

Adaptiertes DBT für Jugendliche - speziell bei Borderline-Entwicklungen, selbstverletzendem Verhalten und schwerer Emotionsdysregulation.

Psychoedukation

Verständnis für das eigene Erleben entwickeln. Störungsaufklärung für Kinder, Jugendliche und Eltern als Basis jeder therapeutischen Arbeit.

Kassenleistung = Abrechnung über gesetzliche Krankenversicherung möglich

Warum Ankernetz?

Therapie im Verbund - nicht im Silo

Merkmal

Ankernetz

Externe Praxis

Kassensitz

Ja - abgerechnet über gesetzliche KV

Oft nur Privatpraxis oder Selbstzahler

Vernetzung mit Wohngruppe

Direkt - kurze Wege, täglicher Austausch

Externe Praxis - oft kein Kontakt

Wartezeit

Kurz durch eigene Kapazitäten

6-18 Monate in externen Praxen

Fallbesprechungen

Wöchentlich intern möglich

Selten, aufwendig zu koordinieren

Kriseninterventionen

Direkt, ohne Umwege

Termingebunden, keine Flexibilität

Ablauf

Von der Anmeldung zur Behandlung

Anmeldung & Erstgespräch

Woche 1-2

Anmeldung über das Jugendamt, eine Einrichtung, die Familie oder direkt. Probatorische Sitzungen zur gegenseitigen Einschätzung - ohne Verpflichtung.

Diagnostik & Einschätzung

Woche 2-4

Systematische Diagnostik mit validierten Verfahren. ICD-11-orientierte Einschätzung, Anamnese und Erstellung des therapeutischen Behandlungsplans.

Antrag & Bewilligung

Parallel

Beantragung der Kostenübernahme bei der Krankenkasse. Unser Team übernimmt die gesamte Bürokratie - für Familien und Jugendämter.

Therapiebeginn

Ab Monat 1

Wöchentliche Einzelsitzungen à 50 Minuten. Ergänzt durch Elterngespräche, Gruppenangebote und - wo sinnvoll - Koordination mit dem Betreuungsteam.

Vernetzung im System

Laufend

Regelmäßige Fallbesprechungen mit Wohngruppenpädagogen, Lehrern, Jugendamtsfachkräften. Therapie und Alltag sprechen eine Sprache.

Abschluss & Weiterversorgung

Ab Monat 12

Gezielter Therapieabschluss mit Stabilisierungsplan. Übergabe in ambulante Nachsorge oder Weiterbehandlung - kein abruptes Ende.

Für Jugendämter & Einrichtungen

Therapie als Teil des Hilfesystems

Für Fachkräfte im Jugendamt bedeutet unser Angebot: eine therapeutische Versorgung, die ins Gesamtsystem eingebettet ist und keine parallelen Kommunikationswege erfordert.

Direkt anfragen

Kassensitz - keine zusätzliche Kostenübernahme erforderlich

Kurze Wartezeiten: priorisierte Aufnahme für Kinder in Ankernetz-Einrichtungen

Regelmäßige Rückmeldungen an Bezugsbetreuer und Jugendamt

Therapeutische Stellungnahmen für Hilfeplanvorbereitung

Teilnahme an Fallbesprechungen und Hilfeplangesprächen

Kriseninterventionsgespräche ohne lange Wartezeiten

Gutachten und Einschätzungsberichte auf Anfrage

Schweigepflicht und DSGVO-konforme Datenweitergabe

Häufige Fragen

Was Familien und Fachkräfte fragen

Wer übernimmt die Kosten der Psychotherapie?
Wir verfügen über einen Kassensitz. Das bedeutet: Die Therapie wird über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet. Für Familien entstehen keine Eigenkosten. Bei Kindern und Jugendlichen in Jugendhilfeleistungen kann die Kostenübernahme auch über §34 SGB VIII erfolgen - wir klären das gemeinsam.
Wie lange dauert eine Psychotherapie?
Das hängt von Störungsbild und Therapieziel ab. Kurztherapien umfassen 12-24 Stunden, Langzeittherapien bis zu 80 Stunden und mehr. Bei komplexen Traumatisierungen ist eine längere Therapiedauer in der Regel erforderlich. Die Kassenleistung sieht verschiedene Kontingente vor.
Ab welchem Alter können Kinder in Therapie?
Wir arbeiten mit Kindern ab dem Vorschulalter (ca. 5 Jahre) bis zum Ende der Jugendhilfeleistung. Für sehr junge Kinder setzen wir spieltherapeutische und bindungsbasierte Methoden ein. Säuglinge und Kleinkinder werden in unserem Frühe-Hilfen-Angebot begleitet.
Wie ist die Therapie mit dem Alltag in der Wohngruppe vernetzt?
Das ist einer unserer zentralen Vorteile: Therapeuten und Pädagogen tauschen sich regelmäßig aus - in kollegialen Fallbesprechungen, im direkten Gespräch und durch gemeinsame Behandlungspläne. Was in der Therapiestunde bearbeitet wird, kann im Alltag aufgegriffen und geübt werden.
Können auch ambulante Kinder (ohne Heimunterbringung) in Therapie?
Ja. Unser Therapieangebot steht nicht nur Kindern in Ankernetz-Einrichtungen offen. Familien, Jugendliche und Kinder aus dem Berliner Umfeld können sich direkt anmelden. Der Kassensitz gilt für alle gesetzlich Versicherten.
Werden Eltern in die Therapie einbezogen?
Ja - in aller Regel. Elterngespräche sind fester Bestandteil jeder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Bei Bedarf bieten wir auch Eltern-Kind-Therapie oder spezifische Elternberatung an. Die Einbeziehung der Familie verbessert die Therapieergebnisse nachweislich.
Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapie und heilpädagogischer Förderung?
Psychotherapie zielt auf die Behandlung psychischer Störungen - sie ist krankenkassenfinanziert und an ein Störungsbild geknüpft. Heilpädagogische Förderung unterstützt Entwicklung und Alltagskompetenz - sie ist pädagogisch ausgerichtet und oft jugendhilfefinanziert. Beides kann sich sinnvoll ergänzen.
Wie verläuft eine typische Therapiestunde?
50 Minuten, wöchentlich. Inhalt und Methode richten sich nach Alter, Störungsbild und aktuellem Befinden des Kindes. Bei Jüngeren arbeiten wir viel mit Spiel, Symbolik und kreativen Medien. Bei Jugendlichen stehen Gespräch, Verhaltensanalysen und Skill-Training im Vordergrund.

Therapie, die dort wirkt, wo das Leben stattfindet.

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Lena · Ankernetz